Da wächst doch was im August!?

Spät dran mit der Aussaat? Überhaupt kein Problem! Auch im Sommermonat August gibt es noch einige Sorten, die man erfolgreich in die Erde bringen kann.

Radieschen

Radieschen wachsen auch im August hervorragend. Außerdem sind sie im Anbau sehr pflegeleicht. Damit sind sie die perfekten Pflanzen, um auch mit Kindern gemeinsam zu gärtnern.

Der charakteristische scharfe Geschmack entsteht durch die enthaltenen Senföle, die wiederum eine Vielzahl von Vitamine enthalten. Auch innerhalb einer Sorte kann der Schärfegrad schwanken.

Ist es feuchtwarm, dann werden die Radieschen größer und sind weniger scharf, ist es hingegen vorwiegend kühl und trocken erntet man kleinere Knollen mit entsprechend schärferem Geschmack. Der enthaltene Senfölanteil bleibt gleich, nur der Wassergehalt ist unterschiedlich.

Rund vier Wochen dauert es bis die leckeren Kugeln fertig ausgewachsen sind. Am besten suchst du dir für deine Radieschen einen warmen und sonnigen Platz aus.

Packe jeweils zwei Korn in ein etwa 1cm tiefes Loch und bedecke es leicht mit Erde. Achte darauf, dass zwischen jedem Saatloch circa 4 cm Abstand sind. Von nun an solltest du deine Radieschen regelmäßig gießen.

Tipp

Auch das Blattgrün von Radieschen lässt sich super leicht verarbeiten. Einfach einmal kurz mit kaltem Wasser abwaschen und mit in den Salat schnippeln. Unglaublich lecker und eine super Abwechslung.

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Salatrauke

Du isst gerne Pizza, Suppen oder Salat? Dann ist die Salatrauke dein Gewächs für den August. Durch ihren leicht scharfen Geschmack eignet sie sich perfekt zum Garnieren und Verfeinern von Speisen und gibt ihnen einen ganz besonderen Geschmack.

Sie sollte zeitnah nach der Ernte gegessen werden, da die Blätter schnell gelb werden und welken. Am besten säst du die Saat in einem lockeren, nährstoffreichen Boden, der über ausreichend Sonne verfügt.

Saaten gleichmässig dünn verteilt aussäen, regelmäßig gießen und nach fünf bis zehn Tagen sollten die ersten Erfolge sichtbar sein. Nach vier Wochen kannst du deine eigene Raukeernte genießen. Lecker!

Tipp

Du kannst von der Salatrauke nicht nur die Blätter, sondern auch die Blütenknospen, Blüten und Samen essen.

Kopfsalat

Der Kopfsalat kann wunderbar in Balkonkästen angebaut werden. Er mag viel Wasser, da er sonst anfängt zu blühen und die Blätter bitter werden. Ansonsten ist er recht anspruchslos. Zur Aussaat alle 3 bis 5 cm ein Korn in eine flache Furche legen. Der Abstand zwischen den Furchen sollte etwa 25 cm betragen, damit der Salat sich frei entfalten kann. Nach der Aussaat immer gut feucht halten, so dass der Salat nach etwa ein bis zwei Wochen keimt und anfängt, zu wachsen. Etwa 10 Wochen nach der Aussaat kannst du mit der ersten Ernte rechnen. Der Salatkopf treib noch einmal nach, wenn du ihn nicht zu tief abschneidest. 

Tipp

Salat verträgt sich sehr gut mit Salatkräutern wie dem Schnittlauch und Petersilie, aber auch mit essbaren Blüten wie der Ringelblume, und kann in einem Topf mit diesen gepflanzt werden. Auch die ätherischen Öle der Pfefferminze schützen den Kopfsalat vor Schädlingen wie dem Drahtwurm.

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