Gießen im Sommer

5 wichtige Tipps – so gießt du im Sommer richtig

Beim Bewässern gibt es ein paar Dinge, die du beachten kannst, um deine Pflanzen gut zu versorgen und optimal beim Wachsen zu unterstützen.

Tipp 1

Wann?

Am besten früh am Morgen oder abends – während des Tages verdunstet das Wasser viel zu schnell, sodass die Pflanzen nicht wirklich etwas davon haben. Sie trocknen sogar eher aus. Da Wassertropfen auf Blättern wie Linsen wirken, könnten in der Mittagshitze auch noch Verbrennungen entstehen.

Durch das Gießen am Morgen sind deine Pflanzen für längere Wärmeperioden am Tag gut gewappnet. Zudem ist der Boden durch die Nacht etwas kühler und dadurch kann weniger Verdunstung stattfinden.

Gießt du am Abend, können sich die Pflanzen über Nacht schön mit Wasser vollsaugen.
Allerdings besteht ein kleines Risiko, dass sich Pilzkrankheiten ausbreiten, wenn die Pflanzen nicht vollständig abtrocknen. Außerdem kann es zu einem kleinen Schock bei den Pflanzen führen, wenn sie nach einem heißen Sommertag mit kaltem Wasser überrascht werden – daher besser spät am Abend gießen, wenn die Temperatur schon wieder etwas runtergegangen ist.

Tipp 2

Wie oft?

Lieber weniger und dafür intensiv gießen, damit die Wurzeln möglichst tief und kräftig wachsen, um an das ganze Wasser in den tieferen Erdschichten zu gelangen. Topfpflanzen sind noch pflegebedürftiger als Beetpflanzen, da ihre Wurzeln nur einen begrenzten Raum zum Wachsen zur Verfügung haben. Es empfiehlt sich, sie bei großer Sommerhitze morgens und abends zu gießen.

Generell zeigen dir die Pflanzen auch einfach deutlich, wenn sie wieder Wasser brauchen, indem sie schlapper erscheinen.

Tipp 3

Wieviel?

Pauschal lässt sich das schwer sagen – denn die Bodenart, die Pflanzensorte und die Wetterlage die Menge bestimmen die Menge an Wasser. Eine Faustregel besagt in etwa ein bis zwei Gießkannen pro Quadratmeter Gemüsebeet.

Ist der Boden eher von sandiger Natur, wird mehr Wasser nötig sein. In diesem Fall kann es helfen, die Erde mit Humus anzureichern, damit mehr Feuchtigkeit im Boden gehalten werden kann.
Man kann sagen, dass Pflanzen mit großen Blättern, wie zum Beispiel ein Kürbis, mehr Wasser benötigen als Pflanzen mit kleinen Blättern, wie zum Beispiel Thymian.
Bei heißem Wetter ist der Wasserbedarf natürlich höher als an verregneten, bewölkten Tagen.

Tipp 4

Wie?

Je weniger Druck, desto besser: Ein harter Wasserstrahl kann die Pflanze schädigen, den Boden verdichten und Erde wegschwemmen. Bei einer Gießkanne oder auch Gartenschlauch helfen Brauseköpfe.
Gieße mit etwas Weile und ganz entspannt, damit die Pflanze das Wasser in Ruhe aufnehmen kann.
Außerdem solltest du die Pflanzen nicht komplett überbrausen, sondern eher nur den Wurzelbereich gießen. Schließlich gelangt das Wasser über die Wurzeln in die Pflanzen und viele können nasse Blüten oder Blätter nicht gut vertragen.
Kleine Pflanzen im Topf kannst du auch mit einem Tauchbad gut verwöhnen. Stelle sie in einen Eimer mit Wasser, bis sich der gesamte Ballen vollgesogen hat. Dann geht es wieder ab in den Topf.

Tipp 5

Womit?

Gesammeltes Regenwasser ist erstmal die naheliegendste und beste Wahl. Es ist kostenlos, spart Trinkwasser, hat einen niedrigen ph-Wert, ist kalkarm und natürlich temperiert.

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