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Überwintern

Gartennützlingen beim Überwintern helfen

Wir zeigen dir, wie du Tiere dabei unterstützen kannst, die kalte Jahreszeit gut zu überstehen.

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Winterquartiere

Im Herbst sammeln sich die Stare, um in wärmere Gefilde zu ziehen, Schwalben sind unterwegs, Graugänse oder Kraniche machen sich auf die Reise.
Viele Tierarten bleiben allerdings und überwintern hier. Einige Vogelarten gehören zu den Standvögeln und bleiben ganzjährig in ihrem Brutgebiet – dazu gehören in Deutschland unter anderem Meisen, Eichelhäher, Amseln, Drosseln, Finken, Spatzen oder auch Spechte. Igel oder Fledermäuse suchen im Spätherbst Plätze für ihren monatelangen Winterschlaf. Waschbären und Eichhörnchen werden Winterruhe halten. Insekten, Frösche, Fische, Eidechsen oder auch Kröten begeben sich in die Winterstarre.

Sie alle brauchen dafür geeignete Plätze und Unterschlupfmöglichkeiten, um gut über die Wintermonate zu kommen:

  • Komposthaufen
  • Steinhaufen
  • Äste- und Holzhaufen
  • Laubhaufen
  • Schnittgut
  • verrottendes Pflanzenmaterial, Schnittgut
  • Totholz
  • morsche Baumstämme
  • feuchte Erdlöcher
  • Höhlen und Gänge in der Erde
  • Felsspalten
  • Mauerritzen
  • Teiche, Schilfgras
  • Hecken, Sträucher
  • Hohl- und Zwischenräume unter Baumwurzeln
  • Dachvorsprünge
  • Dachböden
  • Keller
  • Schuppen
  • Scheunen
  • Pflanzenstängel
  • hohle Äste

Was du tun kannst? Einfach nicht aufräumen und liegen lassen.
Im Allgemeinen hilfst du, indem du für einen naturnahen Garten sorgst. Zudem kannst du Vogel- und Insektenhäuser aufstellen – dabei reicht schon ein ganz einfacher, selbst gemachter Unterschlupf wie zum Beispiel ein Stück Holz, das du mit Bohrlöchern versehst.

No-Go im Garten: Laubbläser

Laubbläser vernichten potenzielle Unterschlupfmöglichkeiten und Nahrungsquellen für Igel und andere Tiere.

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Nahrung im Winter

In naturnahen Gärten sind Fallobst oder letzte Beeren an Sträuchern kleine Futterquellen. Für Vögel kannst du Trinkstationen und Futterstationen bereitstellen.

Futterquelle im Blumentopf für Vögel:
Ungesalzenes Fett erhitzen und mit Sonnenblumenkernen, Hanfsamen, Hafer, Weizen, Leinsamen oder Erdnüssen vermischen.
Einen Holzstab durch das Loch eines sauberen Blumentopfes stecken, den „Futter-Brei“ hineinfüllen und erkalten lassen. Den Topf mit der Öffnung nach unten im Garten oder auf dem Balkon aufhängen. Manche Experten raten sogar dazu Vögel ganzjährig zu füttern, da das Nahrungsangebot zum Beispiel durch den Rückgang an Insekten immer geringer würde.

Zum Artikel Gartennützlinge ansiedeln


Fotos: Katarina Wollherr (3)

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